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Herzlich willkommen in der Trauerei

Tod und Trauer sind schwere Themen. Wenn junge Menschen jemanden verlieren, der ihnen sehr nahe stand, fühlen sich viele damit oftmals sehr alleine, da der Tod in der Mitte des Lebens einfach keinen Platz hat.

 

Die meisten um einen herum, haben solch einen drastischen Verlust noch nicht erfahren. Dabei gibt es viele, die Ähnliches erlebt haben. Vielleicht findet man sie nicht im engen Freundeskreis. Aber es gibt sie und einige von ihnen lernt ihr in diesem Podcast kennen. Moderatorin Sara Steinert trifft in jeder Folge junge Erwachsene, die ihre Eltern, Geschwister oder auch Partner*innen verloren haben.

Wie sie gelernt haben mit dem Schmerz besser umzugehen, welche Herausforderungen sie dafür bis heute meistern und wie die Erfahrung mit dem Tod sie verändert – das erfahrt in den Podcast-Gesprächen.
Neben den Podcastfolgen sammeln wir für Euch Lesetipps, Filmempfehlungen, inspirierende Geschichten rund um das Thema Tod & Trauer.
Manchmal hilft es zu lesen oder hören oder schauen um besser zu verstehen und sich nicht alleine zu fühlen.

#7 | Mira - Mutter werden, Mutter verlieren.

Kurz bevor Mira ihr erstes Kind erwartet, stirbt ihre Mutter an ALS

In dieser Folge spricht Sara mit Mira. Sie ist 38 Jahre alt und hat 2017 ihre Mutter verloren. Sie starb an der schweren Nervenerkrankung ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Da war Mira gerade im siebten Monat schwanger. Wie es ist, Mutter zu werden und gleichzeitig die eigene zu verlieren, davon berichtet Mira in diesem Gespräch.

 

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Gedanken und Tipps zur Folge 7 - Mutter werden, Mutter verlieren

In dem Gespräch zwischen Sara und Mira erwähnt Sara das Buch Der Tod ist ganz ungefährlich: Buddhistische Hilfen im Umgang mit Alter, Krankheit, Tod.

Eine tolle und einfühlsame  Graphic Novel zum Thema Tod durch ALS und der Weg der Angehörigen ist Last Things von Marissa Moss (auf Englisch).

 

Viele Beiträge, Bücher rund um die Thematik Mutter werden, Mutter verlieren gibt es nicht. Wenn man einen Elternteil verliert, verliert man auch einen Teil seiner Wurzeln, ein Stück Heimat.

Wie kann man sich selbst eine gute Mutter oder Vater sein? 

Nachbeelterung ist da ein Stichwort und die Arbeit mit dem inneren Kind. Das Buch Das innere Kind muss Heimat finden von Stefanie Stahl kann hier helfen, auch wenn es sich nicht explizit anMenschen richtet, die ihre Eltern verloren haben.

Hier noch 3 Artikel-Empfehlungen:

Was ich meine Mama noch alles fragen wollte

Schwangere ohne Mutter: Mama, du fehlst mir

Völlige Leere: So ändert sich das Leben, wenn wir einen Elternteil verlieren

 

Kontaktiert uns!

Was beschäftigt euch? Schreibt uns gerne eure Gedanken und Ideen an: hallo@trauerei.org. Kurz vor Weihnachten erscheint noch eine Folge mit der Trauerbegleiterin Anna, in der sie auf eure Fragen eingehen kann. 

 

Mehr über Annas Arbeit erfahrt ihr außerdem hier: https://www.ts-evangelisch.de/beratungsstelle-für-trauernde

Teilt Eure Gedanken und Ideen mit uns!

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